Microdermals & Skin Diver
Dermal Anchors oder Microdermals, wie sie seit kurzem genannt werden, sind die neueste Entwicklung im Piercing-Bereich. Ein Teil eines solchen Schmuckstückes verankert sich unter der Haut und ein kurzer Stab mit Innengewinde verlässt die Haut nach oben. Auf dieses kann man jeden Aufsatz mit Aussengewinde aufschrauben.Â
Die Vorteile sind:
die Microdermals sind so klein, dass man sie mit einer Nadel „einsetzen“ kann, sie verheilen schneller (meist in 2-3 Monaten) und besser (es wird von 98% Erfolgsrate gesprochen) als Oberflächenpiercings. Als Nachteil muss genannt werden, dass die Entfernung aber doch unbedingt vom Piercer gemacht werden muss, da der Schmuck ja schließlich unter der Haut verankert ist.
Bei allen Methoden, bis auf das Punchen, bleibt nach der Entfernung des Schmucks normalerweise nicht mehr als ein kleiner Punkt zurück, vergleichbar mit jedem anderen Piercing nach dessen Entfernung.Die Risiken eines Microdermals, oder auch Dermal Anchors sind neben der unsachgemäßen Platzierung (zu tiefes oder falsches Setzen) auch Abstoßreaktion des Körpers oder die Gefahr einer sich einkapselnden Infektion. Sorgfältige Hygiene beim Umgang mit dem Dermal Anchor ist also extrem wichtig!Ein weiteres Risiko ist das Hängen bleiben. Gerade bei größeren oder aufwendigeren Schraubaufsätzen steigt dieses Risiko. Die Technik:
Das Setzen der Microdermals kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen und ist neben der Vorliebe und besten Arbeitsweise des Piercers auch von der Position am Körper, der Hautspannung und Art der Haut abhängig.
 und das Punchen (Dermal Punch):                                    Â
![]()
Als Kunde braucht man weder das Eine, noch das Andere fürchten oder bevorzugen. Beide Methoden sind vom „Schmerz“ her gleich. Im Gegenteil zum normalen Piercing, welches durch einen Stichkanal an zwei Enden austritt, tritt das Microdermal nur an einem Ende aus. Die Nadel wird nur hinein- und nicht durchgestochen.
Der unangenehmere Teil ist in jedem Fall das Einsetzen der Anker, ein geübter Piercer bringt das aber meist zügig hinter sich.Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, dass es noch eine dritte Methode gibt, das setzen mit dem Skalpell. Je nach den Fähigkeiten und Vorlieben des Piercers kommt diese Methode zum Einsatz, im Wesentlichen lässt sie sich aber vergleichen mit dem Einbringen des Schmucks per Nadel, da auch hier, im Unterschied zum Punchen, kein Gewebe entfernt wird. Nach dem Einsetzen wird es meist für ein paar Tage mit einem Pflaster abgedeckt und ein wenig fixiert. Die Nachpflege ist dieselbe wie bei Oberflächenpiercings, geht also von Salzwasser bis Octenisept und jeder Piercer macht mit anderen Mittelchen die besten Erfahrungen.Ein Wechsel des Aufsatzes sollte erst am verheilten Dermal Anchor vorgenommen werden und die Stelle sollte so gut es geht vor Dreck und Flüssigkeiten geschützt werden.
Skin Diver:
Vom Grundprinzip her das gleiche wie die Microdermals.
Jedoch sind die Skin Diver nochmal wesentlich kleiner und bieten somit noch mehr Möglichkeiten der Bodymodifikation.
Sie können sehr eng aneinander plaziert werden, wodurch komplexe Muster (z.B. Sterne) auf/in der Haut entstehen können.
Da die Skin Diver nur mit einer kleinen runden Platte in der Haut sitzen, können sie auch an Stellen eingesetzt werden, wo es mit den Microdermals nur bedingt möglich ist.
“Nachteil” der Skin Diver:
Sie bestehen aus einem Stück. Es kann also kein anderes Schmuckstück aufgeschraubt werden.
Zur Zeit gibt es auch “nur” die reinen Titanschmuckstücke. Also ohne Strass-Stein usw……
Wenn ihr Fragen habt wendet Euch einfach an Katja. Sie wird Euch mit Rat & Tat zur Seite stehn.
Diese Seite hatt folgende Unterseiten:
Der Beitrag wurde von katja am 18 Mai 2007 in
Neuigkeiten veröffentlicht.
Kommentare (0)
Leider ist die Kommentarfunktion zur Zeit deaktiviert.












